Sternenslot

Aktualisiert: 2026-10-29

Starburst Slot: RTP, Freispiele und Echtgeld

Verfügbare Casinos in DeutschlandStand: 29. Oktober 2026
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Kurzfassung

Starburst ist seit Jahren das erste Spiel, das Neugierige öffnen, und gleichzeitig dasjenige, über das am meisten Falsches geschrieben wird. Dieser Überblick klärt die Mechanik, räumt den Irrtum mit den Freispielen aus und zeigt, wo die Nachbartitel moneytrain und bookofdead anders arbeiten.

Thema
Starburst
Stand
2026-10-29
Altersgrenze
ab 18

Ein Klassiker mit erstaunlich wenig Technik

Starburst von NetEnt hat fünf Walzen und drei sichtbare Reihen. Was ihn von fast allem unterscheidet, was danach erschien, ist die Sparsamkeit: keine Zusatzrunde, keine Sammelleiste, kein Kaufangebot für eine Funktion. Es gibt Linien, ein besonderes Symbol und eine Wiederholung, und damit ist die Beschreibung fast vollständig.

Eine Besonderheit fällt beim Spielen schnell auf. Die Linien werden in beide Richtungen gelesen, also von der linken Walze nach rechts und ebenso von der rechten nach links. Dadurch zählen Kombinationen, die bei anderen Titeln keine wären, und das Spiel wirkt belebter, als die kleine Zahl der Linien vermuten lässt.

Diese Schlichtheit erklärt die Beliebtheit besser als jede Werbung. Wer das Spiel einmal gesehen hat, versteht es, und nichts verlangt eine Entscheidung. Für eine Einschätzung bedeutet das aber auch: Es gibt wenig zu lernen und nichts zu beherrschen.

Praktisch ist Starburst damit vor allem eines: ein Bezugspunkt. An ihm lässt sich ablesen, was ein Automatenspiel im Kern ausmacht, weil fast alles Beiwerk fehlt. Wer ihn verstanden hat, erkennt bei jedem anderen Titel sofort, welche Schichten darüber gelegt wurden.

Historisch erklärt sich die Sparsamkeit aus dem Zeitpunkt der Entstehung. Der Titel kam auf, als Automatenspiele im Browser mit wenig Rechenleistung und schmalen Leitungen auskommen mussten, und das Weglassen war damals eine technische Notwendigkeit. Dass er Jahre später neben Titeln mit Sammelleisten und Kaufoptionen bestehen kann, hat dabei niemand geplant.

Dafür
  • Mechanik in einer Minute verstanden, keine verborgenen Zustände
  • Linien werden in beide Richtungen gewertet
  • Aufbau und Auszahlungssatz stehen prüfbar in der Infotafel
  • Keine Kaufoption für eine Zusatzrunde, also keine Einsatzsprünge
  • Gleichmäßiger Verlauf, ein Guthaben trägt viele Runden
Dagegen
  • Keine Bonusrunde, keine Sammelleiste, wenig Abwechslung
  • Linienzahl ist fest, im Spiel selbst gibt es nichts zu entscheiden
  • Große Einzelbeträge sind in diesem Aufbau nicht angelegt
  • Auszahlungssatz kann zwischen Fassungen abweichen
  • Unter deutschen Vorgaben gedeckelt und entschleunigt

Freispiele: der verbreitetste Irrtum

In Suchanfragen tauchen Starburst Freispiele ständig auf, und genau dieses Wortpaar führt in die Irre. Eine Bonusrunde mit einer festen Zahl geschenkter Drehungen gehört nicht zur Mechanik. Was viele dafür halten, ist eine Wiederholung: Erscheint das besondere Symbol, dehnt es sich über seine Walze aus und löst eine erneute Drehung der übrigen Walzen aus, während es stehen bleibt.

Diese Wiederholung kostet keinen neuen Einsatz und kann sich verketten, solange weitere solche Symbole hinzukommen. Wie viele Wiederholungen eine Fassung zulässt, steht in der Infotafel. Der Unterschied zur Bonusrunde ist dabei kein sprachlicher: Es gibt keinen Zähler, der sich füllt, und keinen Zustand, der zwischen Drehungen erhalten bleibt.

Wichtig ist das deshalb, weil ein falscher Begriff falsche Erwartungen erzeugt. Wer auf eine Bonusrunde wartet, wartet bei diesem Spiel auf etwas, das nicht vorgesehen ist, und begründet damit eine längere Sitzung als geplant.

Sprachlich hat sich der falsche Begriff so festgesetzt, dass selbst Hilfetexte ihn gelegentlich übernehmen. Wer sichergehen will, achtet auf zwei Merkmale einer echten Bonusphase: Sie wird durch eine bestimmte Zahl von Auslösesymbolen betreten, und sie läuft über mehrere Drehungen, deren Anzahl beim Eintritt feststeht. Fehlt beides, liegt eine Wiederholung innerhalb derselben Runde vor, so aufwendig sie auch gestaltet ist.

Der Irrtum hat einen zweiten Teil, der seltener auffällt. Weil die Wiederholung keinen neuen Einsatz kostet, gilt sie manchen als geschenkte Drehung und damit als Gewinn für sich. Sie ist aber Bestandteil der Runde, die bezahlt wurde, und ihr Wert steckt bereits im Auszahlungssatz des Titels. Geschenkt ist an ihr nichts; sie ist die Form, in der dieses Spiel seine Treffer verteilt.

Freispiele, die ein Anbieter als Werbegabe verteilt, sind etwas anderes als eine Funktion im Spiel. Beides wird oft in einem Satz genannt und gehört getrennt.

Was der Auszahlungssatz aussagt und was nicht

Jedes Automatenspiel hat einen Auszahlungssatz, kurz RTP, der den Anteil der Einsätze beschreibt, der langfristig an die Spielerschaft zurückfließt. Die Zahl gilt über sehr viele Runden und beschreibt keinen Abend. Für ein konkretes Spielfenster steht sie in der Infotafel, und sie kann zwischen Fassungen desselben Titels abweichen.

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Jedes Automatenspiel hat einen Auszahlungssatz, kurz RTP, der den Anteil der Einsätze beschreibt, der langfristig an…

Rechnen lässt sich damit trotzdem, solange man die Zahl als Annahme kennzeichnet. Bei einem angenommenen Satz von 96 Prozent bleiben im Durchschnitt vier Prozent der Einsatzsumme beim Anbieter. Das klingt gering, bis man die Einsatzsumme betrachtet: Bei 500 Drehungen zu je 50 Cent liegt sie bei 250 Euro, und vier Prozent davon sind zehn Euro erwarteter Verlust.

Die Seite zum Hausvorteil rechnet diesen Zusammenhang für verschiedene Einsätze und Sitzungslängen durch. Dort steht auch, warum ein einzelner Abend fast nie in der Nähe des Erwartungswerts endet und weshalb genau das die Zahl so schwer greifbar macht.

Dazu kommt ein Punkt, der in Übersichten fast immer fehlt: Die Schwankungsbreite eines Titels ist von seinem Auszahlungssatz unabhängig. Zwei Spiele mit demselben Satz können sich völlig unterschiedlich anfühlen, weil das eine viele kleine und das andere wenige große Beträge ausschüttet. Für die Frage, wie lange ein Guthaben hält, ist diese Breite wichtiger als die eine Prozentzahl, die überall zitiert wird.

Brauchbar wird die Zahl erst im Verhältnis zur eigenen Spielmenge. Beispiel: Wer in einem Monat zweitausend Drehungen zu zwanzig Cent macht, setzt vierhundert Euro um; bei angenommenen 96 Prozent sind davon sechzehn Euro rechnerischer Verlust. Dieselbe Rechnung mit einem Euro je Drehung ergibt zweitausend Euro Umsatz und achtzig Euro – bei gleicher Spielzeit und gleichem Spielgefühl.

Erwarteter Verlust bei angenommenen 96 Prozent Auszahlungssatz
Einsatz je DrehungDrehungenEinsatzsummeRechnerischer Verlust
0,20 Euro30060 Euro2,40 Euro
0,50 Euro500250 Euro10 Euro
1,00 Euro720720 Euro28,80 Euro

Der Ablauf einer Runde

Vor dem Start wird der Einsatz gewählt, danach laufen die Walzen, danach werden die Linien ausgewertet. Erscheint das besondere Symbol, folgt die Wiederholung, bevor die Runde endet. Mehr Schritte gibt es nicht, und keiner davon lässt sich durch eine Eingabe beeinflussen.

Was dabei regelmäßig übersehen wird, ist die Rolle der Linienzahl. Sie bestimmt, in welchen Mustern überhaupt gewertet wird, und sie ist bei diesem Titel fest. Eine Erhöhung der Linien, wie bei anderen Spielen möglich, ist hier nicht vorgesehen. Die vollständige Schrittfolge beschreibt die Regelseite.

Eine praktische Folge daraus: Der Betrag auf der Starttaste ist der Betrag, der abgebucht wird. Bei Spielen mit einstellbaren Linien ist das anders, weil dort Einsatz je Linie und Einsatz je Runde auseinanderfallen. Wer von einem solchen Spiel herüberwechselt, rechnet gelegentlich falsch und setzt unbeabsichtigt mehr als geplant.

Unverändert bleibt dabei, dass kein Schritt eine Fähigkeit verlangt. Der Zeitpunkt des Drückens, die Dauer des Drucks und jeder Rhythmus bleiben ohne Wirkung, weil das Ergebnis mit dem Auslösen bereits bestimmt ist. Das klingt selbstverständlich, widerspricht aber dem Gefühl, das am Bildschirm entsteht, sobald die Walzen unterschiedlich lange auslaufen.

Moneytrain als Gegenentwurf

Wer vom schlichten Klassiker zu einem der aufwendigsten Titel der letzten Jahre wechselt, landet bei moneytrain von Relax Gaming. Dort dreht sich alles um eine Zusatzrunde, in der Symbole auf dem Feld liegen bleiben und bei jedem weiteren Schritt erneut wirken. Das ist das Gegenteil der Sparsamkeit, die den Klassiker ausmacht.

Für die Einordnung heißt das: Zwei Spiele derselben Gattung können völlig unterschiedlich getaktet sein. Der eine Titel liefert ständig kleine Ereignisse, der andere lange Phasen ohne viel Bewegung und gelegentlich eine aufwendige Runde. Welche Variante angenehmer ist, entscheidet der Geschmack, nicht die Rechnung. Eine eigene Seite nimmt moneytrain im Detail auseinander.

Für das Budget ist dieser Unterschied allerdings nicht gleichgültig. Bei langen Leerphasen verbraucht sich ein Guthaben, ohne dass etwas Erkennbares passiert, und das verleitet zum Nachlegen. Wer solche Titel spielt, braucht deshalb eine niedrigere Einsatzstufe als bei einem gleichmäßig verlaufenden Spiel, allein um überhaupt genug Runden zu bekommen.

Der Unterschied lässt sich an einem Begriff festmachen, der in Beschreibungen oft fällt: Haftsymbole. Sie bleiben während einer Phase auf dem Feld liegen und wirken bei jedem weiteren Schritt erneut, wodurch sich ihr Wert aufaddiert. Beim schlichten Klassiker gibt es dazu kein Gegenstück; dort erlischt jede Wirkung mit der Runde, in der sie entstanden ist.

Bookofdead und die echten Freispiele

Wer wirklich eine Bonusrunde mit geschenkten Drehungen sucht, ist bei bookofdead von Play'n GO näher dran. Dort gibt es eine Freispielphase, in der ein Symbol ausgewählt wird, das sich während dieser Phase über eine ganze Walze ausdehnen kann. Das ist eine Bonusrunde im eigentlichen Sinn, mit Eintritt, Dauer und Ende.

Der Vergleich der beiden Titel lohnt sich genau an dieser Stelle. Beim Klassiker steckt die Spannung in der laufenden Runde, beim anderen Titel im Eintritt in eine Phase. Daraus folgt ein ganz anderes Erleben, obwohl die zugrunde liegende Mechanik in beiden Fällen Walzen und Linien bleibt. Die Einzelheiten stehen auf der Seite zu diesem Titel.

Interessant ist, dass beide Titel dieselbe Zutat verwenden und zu entgegengesetzten Ergebnissen kommen. Ein Symbol, das sich über eine ganze Walze ausdehnt, treibt beim einen Spiel die Wiederholung innerhalb der laufenden Runde an, beim anderen den Verlauf einer eigenen Phase. Wer Spiele nach Zutaten sortiert, landet deshalb oft falsch; sortieren muss man nach der Stelle im Ablauf, an der eine Zutat wirkt.

Was die deutschen Vorgaben ändern

Mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 wurde zum 1. Juli jenes Jahres ein einheitlicher Rahmen für Deutschland geschaffen, und er greift tief in das Spielgeschehen ein. Der Einsatz je Drehung endet bei einem Euro. Jede Drehung braucht fünf Sekunden Abstand zur vorherigen. Eine Funktion, die Runden selbsttätig aneinanderreiht, existiert nicht.

Vpbild
Mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 wurde zum 1.

Zwei Punkte betreffen nicht das Spielfenster, sondern das Konto. Die Einzahlungen eines Monats dürfen zusammen 1000 Euro nicht übersteigen, erfasst wird das zentral in LUGAS, und zwar über alle erlaubten Anbieter hinweg. Für jeden Einsatz werden außerdem 5,3 Prozent Steuer fällig; Schuldner ist das anbietende Unternehmen und nicht die spielende Person.

Nicht zulässig sind hier Jackpots an virtuellen Automaten sowie Spiele mit echtem Kartengeber. Wer eine Seite findet, die beides anbietet und sich dabei auf eine deutsche Erlaubnis beruft, hat einen Widerspruch vor sich. Ob ein Unternehmen tatsächlich gelistet ist, steht im Verzeichnis der Aufsicht, die aus Halle an der Saale heraus arbeitet.

Für Spieler, die den Titel aus der Zeit vor diesem Rahmen kennen, ist der Unterschied vor allem einer des Tempos. Dieselbe Mechanik, dieselben Symbole, aber eine Stunde Spielzeit umfasst nun weniger Runden und einen kleineren Umsatz. Wer den Takt als Gängelung empfindet, möge die Gegenrechnung aufmachen: Dieselbe Entschleunigung senkt den rechnerischen Verlust einer Stunde in genau demselben Verhältnis.

  • Ein Euro als Obergrenze für eine Drehung
  • Fünf Sekunden Abstand, keine Automatik
  • 1000 Euro Einzahlung je Monat, zentral in LUGAS erfasst
  • 5,3 Prozent Steuer auf den Einsatz, getragen vom Unternehmen
  • Keine Jackpots, kein Spiel mit echtem Kartengeber
  • Selbstsperre über OASIS wirkt bei allen erlaubten Anbietern

Versionen und Verwechslungen

Von erfolgreichen Titeln gibt es Nachfolger, und deren Namen unterscheiden sich oft nur um ein angehängtes Wort. Dazu kommen Spiele anderer Häuser, die Optik und Aufbau sehr ähnlich halten. Für die Zuordnung taugt der Titel allein deshalb nicht; der Herstellername und die Zahl der Linien tun es.

Noch unauffälliger sind die Abweichungen zwischen zwei Fassungen von Starburst selbst. Zwischen Märkten und mitunter zwischen Anbietern variieren die wählbaren Einsatzstufen und der Auszahlungssatz. Was auf einer englischsprachigen Seite über ein Spiel steht, muss für das eigene Fenster also nicht gelten. Die Vergleichsseite sortiert die Fälle und nennt die Merkmale, an denen man sie trennt.

Besonders hartnäckig halten sich Zahlen aus alten Beiträgen. Ein Auszahlungssatz, der vor Jahren notiert wurde, wird weiterkopiert, obwohl die Fassung längst eine andere ist. Deshalb lohnt die Gewohnheit, diese eine Zahl im eigenen Spielfenster nachzusehen, statt sie aus einer Übersicht zu übernehmen.

Eine Prüfung ist dabei jederzeit möglich, und sie kostet zwei Klicks. In der Infotafel jeder Fassung stehen Hersteller, Zahl der Walzen und Linien, die Beschreibung der besonderen Symbole und der für dieses Fenster geltende Auszahlungssatz. Weicht eine dieser Angaben von dem ab, was eine Übersicht behauptet, gilt die Infotafel und nicht die Übersicht.

Ein weiterer Stolperstein sind Bilder. Suchergebnisse zeigen Bildschirmfotos aus verschiedenen Jahren und verschiedenen Märkten, und die Oberfläche unterscheidet sich darin sichtbar: andere Platzierung der Starttaste, andere Beschriftung der Einsatzwahl, teils eine andere Zahl angezeigter Linien. Aus einem solchen Bild lässt sich deshalb nicht schließen, welche Fassung man selbst vor sich hat.

Strategie, Irrtümer und die eigene Grenze

Für Spiele ohne Entscheidung gibt es keine Strategie im Wortsinn. Was es gibt, sind Einsatzsysteme, die bekannte Namen tragen und sämtlich an derselben Stelle scheitern: Sie können die Bewertung einer Drehung nicht verändern. Welche davon warum versprechen, was sie nicht halten, behandelt die Seite zu den Methoden.

Nützlich bleibt deshalb nur, was vor dem Start geschieht. Eine Einsatzstufe, die zum Budget passt, eine im Konto eingetragene Einzahlungsgrenze und eine Uhrzeit für das Ende der Sitzung wirken zuverlässiger als jede Beobachtung am Bildschirm. Die Seite zu den verbreiteten Irrtümern zeigt, welche Beobachtungen besonders überzeugend aussehen und trotzdem nichts bedeuten.

Und schließlich gehört zu einer Seite über ein Automatenspiel der Teil, der nicht vom Spielen handelt. Woran nachlassende Kontrolle erkennbar wird, wie eine Sperre über OASIS funktioniert und wo kostenlose Beratung zu finden ist, etwa über die Telefonberatung der BZgA oder eine örtliche Suchtberatung, steht auf einer eigenen Seite.

Eine Beobachtung hält sich besonders zäh: Nach einer langen Strecke ohne Treffer sei ein Treffer fällig. Jede Runde wird aber unabhängig von der vorherigen bewertet, und das Spiel führt keinen Zähler mit, der sich dabei auffüllt. Wer dieser Idee folgt, verlängert die Sitzung genau dann, wenn das Guthaben schon geschrumpft ist – die Logik des Irrtums arbeitet gegen das Budget und nicht für es.

Vor dem ersten Echtgeldeinsatz prüfen

Bevor Geld in ein Automatenspiel geht, lohnt eine kurze Runde durch Angaben, die ohnehin öffentlich sind. Sie betrifft zwei Ebenen: das Spiel selbst und die Stelle, bei der man es spielt. Beide Prüfungen dauern wenige Minuten und ersparen genau die Überraschungen, über die hinterher in Foren geschrieben wird.

Auf der Ebene des Spiels geht es um die Infotafel. Dort stehen Hersteller, Aufbau, Beschreibung der besonderen Symbole, die Behandlung von Wiederholungen und der Auszahlungssatz dieser Fassung. Wer diese Tafel einmal gelesen hat, weiß anschließend, ob eine Zusatzrunde existiert, und wartet nicht mehr auf etwas, das nicht vorgesehen ist.

Auf der Ebene des Anbieters geht es um die Erlaubnis. Den Suchbegriff liefert der Seitenfuß, denn dort ist die Betreibergesellschaft genannt; mit ihrem Namen lässt sich das behördliche Verzeichnis durchsuchen, das die gemeinsame Aufsicht der Länder von Halle aus führt. Abzugleichen sind anschließend die Internetadresse und die Art des Angebots, und beide müssen zum gefundenen Eintrag gehören.

Der dritte Teil ist die eigene Vorbereitung, und er ist der einzige, der sich nicht nachholen lässt. Eine Einsatzstufe, die zum Guthaben passt, eine im Konto eingetragene Einzahlungsgrenze und ein vorher gesetzter Endpunkt wirken während der Sitzung, in der niemand mehr rechnen möchte. Danach gesetzte Grenzen helfen beim nächsten Mal, nicht beim laufenden.

  1. Infotafel öffnen und Hersteller, Aufbau sowie Auszahlungssatz dieser Fassung notieren.
  2. Nachsehen, ob eine Bonusphase existiert oder nur eine Wiederholung innerhalb der Runde.
  3. Im Fuß der Anbieterseite den Namen der Betreibergesellschaft heraussuchen.
  4. Diesen Namen im öffentlichen Verzeichnis der Aufsicht nachschlagen und die Adresse abgleichen.
  5. Die Einzahlungsgrenze im Konto auf den eigenen Betrag senken, bevor die erste Drehung läuft.
  6. Einsatzstufe und Endzeitpunkt der Sitzung vorab festlegen.

Rechnen mit dem deutschen Rahmen

Beim Einsatz je Drehung endet der Rahmen hierzulande bei einem Euro, und zwischen zwei Drehungen liegen fünf Sekunden. Diese zwei Zahlen reichen für eine Rechnung, die jede Werbeaussage über Spieltempo ersetzt. Beispiel: 3600 Sekunden geteilt durch fünf ergeben höchstens 720 Drehungen in einer Stunde, und das nur bei vollständig ununterbrochenem Drücken.

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Beim Einsatz je Drehung endet der Rahmen hierzulande bei einem Euro, und zwischen zwei Drehungen liegen fünf Sekunden.

Daraus folgt eine Obergrenze für den Umsatz. Beispiel: 720 Drehungen zu je einem Euro ergeben 720 Euro Einsatzsumme in sechzig Minuten. Legt man einen angenommenen Auszahlungssatz von 96 Prozent an, liegt der rechnerische Verlust dieser Stunde bei etwa 28,80 Euro. Mit zwanzig Cent je Drehung sind es bei gleicher Spielzeit und gleicher Rundenzahl 5,76 Euro.

Die Einzahlungsgrenze von tausend Euro je Kalendermonat liefert die zweite Rechnung. Beispiel: Bei zwanzig Cent je Drehung reicht dieser Betrag rechnerisch für fünftausend Drehungen, bei einem Euro für tausend. Gewinne, die wieder eingesetzt werden, verlängern die Strecke zusätzlich, weil die Grenze am eingezahlten Geld hängt und nicht am Umsatz.

Die Abgabe von 5,3 Prozent auf jeden gesetzten Euro gehört ebenfalls in diese Rechnung, auch wenn sie das Spielerkonto nicht berührt. Geschuldet wird sie vom Veranstalter. Spürbar ist sie dennoch, denn ein Haus, das für jeden Einsatz abführt, kalkuliert seine Titel knapper. Deshalb liegen Auszahlungssätze in diesem Markt häufig unter denen, die internationale Übersichten für dieselben Spiele nennen.

Alle diese Rechnungen beschreiben Rahmen, keinen Abend. Ihr Nutzen liegt im Abgleich: Wer in zehn Minuten dreihundert Drehungen hinter sich bringt oder an einem Tag mehr als tausend Euro einzahlen kann, spielt sichtbar nicht unter diesen Vorgaben, ganz gleich was im Fuß der Seite behauptet wird.

Beispielrechnungen aus den gesetzlichen Eckwerten
AnnahmeRechnungErgebnis
Pause von 5 Sekunden3600 ÷ 5höchstens 720 Drehungen je Stunde
720 Drehungen zu je 1 €720 × 1 €720 € Einsatzsumme in einer Stunde
720 € Umsatz, angenommen 96 %720 × 0,0428,80 € rechnerischer Verlust
720 Drehungen zu je 0,20 €, angenommen 96 %144 × 0,045,76 € rechnerischer Verlust
1000 € Monatsgrenze, 0,20 € je Drehung1000 ÷ 0,205000 Drehungen aus eingezahltem Geld
Abgabe auf 720 € Einsatz720 × 0,05338,16 €, getragen vom Veranstalter

Nach Mechanik sortieren, nicht nach Optik

Wer Spiele nach Thema sortiert, bekommt Weltraum, Ägypten und Früchte. Wer sie nach Mechanik sortiert, bekommt etwas Brauchbares: Gruppen, innerhalb derer sich der Verlauf einer Sitzung ähnlich anfühlt. Drei solche Gruppen genügen, um fast jeden Titel einzuordnen, und der schlichte Klassiker steckt in der ersten.

Die erste Gruppe wirkt ausschließlich innerhalb der laufenden Runde. Ein Symbol dehnt sich aus, eine Drehung wird wiederholt, eine Walze bleibt stehen – und mit dem Ende der Runde ist jede Wirkung erloschen. Solche Titel liefern viele kleine Ereignisse und wenige große, und ihr Guthabenverlauf ist vergleichsweise ruhig.

Die zweite Gruppe arbeitet mit einer eigenen Phase. Eine bestimmte Zahl von Auslösesymbolen öffnet sie, ihre Länge steht beim Eintritt fest, und während der Phase gelten teils andere Regeln als im Grundspiel. Hier bündelt sich der Ertrag in wenigen Momenten, was lange Strecken ohne Bewegung bedeutet.

Die dritte Gruppe hält einen Zustand über Runden hinweg. Dazu gehören Sammelleisten, aufsteigende Multiplikatoren und Haftsymbole, die über mehrere Schritte liegen bleiben. Diese Gruppe schwankt am stärksten, und bei ihr wird eine zu hohe Einsatzstufe am schnellsten teuer.

Praktisch nützlich ist die Einteilung bei der Wahl des Einsatzes. Für die erste Gruppe genügt ein Guthaben, das einige hundert Runden trägt. Für die dritte braucht es deutlich mehr Runden, damit eine Phase überhaupt eintreten kann – oder eine kleinere Stufe bei gleichem Guthaben. Wer das übergeht, erlebt die aufwendigsten Titel als die enttäuschendsten.

  • Erste Gruppe: die Wirkung endet mit der Runde, ruhiger Verlauf.
  • Zweite Gruppe: eigene Phase mit Eintritt, fester Dauer und Ende.
  • Dritte Gruppe: ein Zustand bleibt über Runden erhalten, starke Schwankung.
  • Thema und Grafik sagen über die Gruppe nichts aus.
  • Welche Gruppe vorliegt, verrät die Infotafel der gespielten Fassung.

Häufige Fragen

Hat Starburst Freispiele

Eine Bonusrunde mit geschenkten Drehungen gehört nicht zur Mechanik. Das besondere Symbol dehnt sich aus und löst eine Wiederholung der übrigen Walzen aus. Dafür fällt kein neuer Einsatz an, es handelt sich aber nicht um eine Freispielphase.

Was bedeutet RTP in der Praxis

Der Wert beschreibt den Anteil der Einsätze, der über sehr viele Runden zurückfließt. Für einen einzelnen Abend sagt er nichts, weil die Streuung dort weit überwiegt. Die für das eigene Fenster geltende Zahl steht in der Infotafel.

Werden die Linien wirklich in beide Richtungen gewertet

Bei diesem Titel ja, das gehört zu seinen Besonderheiten. Eine Kombination zählt also auch dann, wenn sie von der rechten Walze aus beginnt. Die genaue Beschreibung steht in der Infotafel der gespielten Fassung.

Kann ich die Zahl der Linien verändern

Nein, sie ist fest. Veränderbar ist nur der Einsatz je Drehung, und zwar bis zur gesetzlichen Obergrenze von einem Euro. Welche Stufen angeboten werden, unterscheidet sich zwischen Anbietern.

Worin unterscheidet sich moneytrain von diesem Titel

Moneytrain baut alles um eine Zusatzrunde mit liegenbleibenden Symbolen auf. Der Klassiker verzichtet vollständig auf eine solche Runde. Das führt zu einem anderen Rhythmus, nicht zu einer anderen Art von Spiel.

Welcher Titel hat eine echte Bonusrunde

Bookofdead arbeitet mit einer Freispielphase, in der ein ausgewähltes Symbol sich über eine Walze ausdehnen kann. Das ist eine Bonusrunde mit Eintritt und Ende, anders als die Wiederholung beim Klassiker.

Gilt die Monatsgrenze auch bei mehreren Konten

Ja, sie gilt zusammengefasst. Erfasst werden die Einzahlungen über alle in Deutschland erlaubten Anbieter, geführt in LUGAS. Zusätzliche Konten erhöhen den verfügbaren Betrag deshalb nicht.

Kann ich die Zusatzrunde bei diesem Titel kaufen

Eine Kaufoption gehört nicht zu diesem Spiel, und es gibt auch keine Zusatzrunde, die sich kaufen ließe. Unter den hiesigen Vorgaben wäre eine solche Funktion ohnehin schwer darstellbar, weil sie den Einsatz einer einzelnen Runde über den erlaubten Euro hinaustreiben würde.

Wie viele Drehungen schaffe ich in einer Stunde

Nicht mehr als 720. Der Mindestabstand von fünf Sekunden begrenzt die Rundenzahl einer Stunde nach oben. Erreicht wird der Wert nur bei durchgehendem Drücken; wer nebenher etwas anderes tut, bleibt klar darunter.

Warum steht in englischsprachigen Übersichten ein anderer Auszahlungssatz

Weil Fassungen desselben Titels sich unterscheiden und Übersichten oft jahrealte Werte weiterkopieren. Maßgeblich ist der Wert, der in der Infotafel des gerade geöffneten Spiels steht; dort erreicht man ihn mit zwei Klicks. Fremde Angaben taugen allenfalls als Hinweis darauf, dass es überhaupt mehrere Fassungen gibt.

Lohnt sich ein höherer Einsatz für bessere Chancen

Nein, der Einsatz skaliert Gewinn und Verlust im gleichen Maß und verändert die Bewertung einer Drehung nicht. Was er verändert, ist die Zahl der Runden, die ein Guthaben trägt, und damit die Aussicht, überhaupt bis zu einem seltenen Ereignis zu kommen.

Sind Haftsymbole und ausgedehnte Symbole dasselbe

Nein. Ein ausgedehntes Symbol füllt eine Walze innerhalb der laufenden Runde, ein Haftsymbol bleibt über mehrere Schritte einer Phase liegen und wirkt dabei erneut. Der Klassiker kennt nur die erste Form, aufwendigere Titel wie moneytrain bauen auf die zweite.